5 Angewohnheiten von reichen Menschen

Was sind die 5 Angewohnheiten von reichen Menschen, die immer wieder zu beobachten sind? Ich habe sieben sehr wohlhabende Menschen in meinem Umfeld analysiert, weil ich unbedingt wissen wollte, was deren Erfolgsgeheimnis ist.

Allerdings hatten nicht alle die gleichen Eigenschaften oder Angewohnheiten. Aber mindestens zwei bis drei Angewohnheiten waren bei allen Personen zu finden. Für mich war das sehr spannend obwohl es sich jetzt nicht um neue Erkenntnisse dreht. Du wirst wahrscheinlich alle kennen aber wenden wir auch alle an?

Ziele setzen und visualisieren

Eine sehr wichtige Eigenschaft von reichen Menschen ist, dass sie sich absolut fokussieren und konzentrieren können. Sie setzen sich Ziele, große Ziele und manchmal auch riesige, die kaum zu erreichen sind. Und werden die Ziele dann auch nur teilweise erreicht, bist Du auf einem sehr guten Weg. Du hast dann schon viel erreicht.

Ein sehr großes Ziel sorgt dafür, dass die Hindernisse, die Du überwinden musst, im Gegensatz zu Deinem Ziel kleiner erscheinen. Wenn jemand wie Elon Musk eine ganze Branche revolutioniert, weil er die Welt retten möchte, was ist da schon die Entwicklung einer Energiezelle, die für ein Elektroauto reichen muss.

Aber zurück dem eigentlichen Thema. Zusätzlich haben 5 von 7 Menschen, die ich interviewt habe, Ihre Ziele schriftlich festgehalten und Ihre Ziele regelmäßig visualisiert. Beides scheint eine außergewöhnlich effektive Methode und besonders die Kombination ist sehr mächtig.

Wie man Ziele findet oder auch seine Leidenschaft, beschreibt Alex Fischer in seinem Buch „Reicher als die Geissens“ sehr detailliert.

Chancen nutzen / Risiken eingehen

Häufig schrecken wir vor Dingen zurück, die wir noch nicht kennen, weil wir gar nicht wissen welche Strategie wir nutzen sollen. Ich erlebe es häufiger, dass Menschen etwas ablehnen ohne die Details zu kennen.

Das ist sehr schade, weil damit auch viele Menschen Ihre Chancen schlichtweg verpassen. Diese Chancen in unserem Leben zu nutzen und auch aus unseren Fehlern zu lernen, ist ein elementarer Prozess.

In finanzieller Hinsicht kann man die Strategien und das Erkennen von Chancen auch ohne „richtiges“ Geld / Kapital trainieren bzw. üben. Ganz einfach kannst Du das mit dem Cashflow Spiel von Robert T. Kiyosaki. Hier kommst Du zum Artikel!

Lebenslanges Lernen

Lesen, Trainings und Coachings. Ausnahmslos alle beantworteten die Fragen nach dem Lernen damit, dass es ein sehr wichtiger Faktor sei. Nicht jeder räumte dem Lernen die höchste Priorität bei aber dennoch sehr, sehr hoch.

Im Detail gingen die Meinungen dann doch auseinander. 🙂 Einige rieten zu Bücher wie „Rich Dad Poor Dad“ von Robert T. Kiyosaki oder zu Büchern zur Persönlichkeitsentwicklung wie von Dale Carnegie „Wie man Freunde gewinnt“. Drei Befragte meinten, dass ich zusätzlich Seminar und Kurse besuchen sollte. Hier wurde von Dirk Kreuter bis hin zu Christian Bischoff ziemlich viel empfohlen.

Wiederum eine starke Gewichtung erhielt die Fähigkeit des Verkaufens bzw. der Kommunikation oder die des Präsentierens. In jeder Situation unseres Lebens müssen wir uns irgendwann mal „verkaufen“ bzw. einen guten Eindruck machen damit Menschen mit uns kommunizieren.

Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben

Diese Erkenntnis stammt nicht aus einer Befragung, sondern durch meine Beobachtung, die aber auch mit den derzeitigen allgemeinen Grundsätzen zur Finanzplanung übereinstimmt. Laut T. Harv Eker, der ja bekanntlich mit einem 6 Konten-Modell arbeitet, sollten die Kosten 50% von den Gesamteinnahmen nicht übersteigen. 50% ist in Deutschland schon recht eng. Es sei denn, Du verdienst schon recht gut und bist nicht allzu konsumorientiert.

Junge Familien haben meines Erachtens hier eine besondere Stellung. Vielen ist es nicht möglich, 50% als Fixkosten zu veranschlagen. Die meisten liegen hier deutlich über dem Schnitt.

Die 50%, die nicht als Fixkosten verplan sind, sollten den Bereichen Bildung, Rücklagen, Spenden, finanzielle Freiheit und Spaß zu Gute kommen. Einen besonders guten Artikel hat mein Blogger-Kollege André Loibl auf seinem Blog changenow.de geschrieben. Der Artikel ist sehr schön geschrieben und informativ – Danke André!

Die Superreichen

Kapital für sich arbeiten lassen

Reiche und wohlhabende Menschen lassen ihr Kapital für sich arbeiten.

Nicht nur in Aktien, Immobilien oder Anleihen investieren sie, sondern zum großen Teil auch in Geschäftsmodelle. Sehr wohlhabende Menschen sind in der Regel auch Unternehmer oder waren unternehmerisch tätig.

Unternehmer insofern, dass Sie entweder ein Unternehmen gegründet oder gekauft haben oder sich an einem Unternehmen beteiligt haben. Auch fremdgenutzte Immobilien oder Photovoltaik-Anlagen kannst Du als eigenes Unternehmen ansehen. Diese Anlageformen funktionieren im Allgemeinen wie ein Unternehmen.

Im Gegensatz zum Aktionär haben Unternehmer in der Regel einen hohen Einfluss auf die Unternehmensstrategie oder legen diese häufig auch fest. Als Aktionär kannst Du zwar theoretisch Einfluss nehmen, benötigst aber eine sehr große Beteiligungsquote.

Vielfach und auch das haben die Statistiken gezeigt, sind reiche Menschen häufig auch in Immobilien investiert. Und damit sind nicht die selbstgenutzten Immobilien gemeint.

Welche Themen interessieren Dich? Hinterlasse gerne einen Kommentar oder schreibe mir ein Email an hallo[at]110prozent.club.

Viele Grüße und frohe Ostern

Henning